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In dem europäischen Netzwerk „Determinants of Diet and Physical Activity Knowledge Hub“ (DEDIPAC KH) haben sich erstmals Wissenschaftler in einem Pilotvorhaben zusammengeschlossen, um Einflussgrößen für Ernährungsverhalten und körperliche Aktivität bzw. Inaktivität zu untersuchen und um für Europa harmonisierte Erfassungsmethoden, Forschungs- und Umsetzungsstrategien zu etablieren.

Falsche Ernährung und körperliche Inaktivität sind etablierte Risikofaktoren für chronische Erkrankungen. Ein wichtiges Ziel für viele Staaten der Europäischen Union ist es, die Gesundheit durch Veränderungen im Ernährungs- und Bewegungsverhalten der Bevölkerung zu fördern. In dem europäischen Netzwerk DEDIPAC KH schließen sich erstmals Wissenschaftler in einem Pilotvorhaben zusammen, um Einflussgrößen für Ernährungsverhalten und körperliche Aktivität bzw. Inaktivität zu untersuchen und für Europa harmonisierte Erfassungsmethoden, Forschungs- und Umsetzungsstrategien zu etablieren. Die Professur für Ernährungsepidemiologie des IEL hat die Funktion der stellvertretenden Koordination des Netzwerkes DEDIPAC sowie die Koordination des deutschen Verbundprojektes „Populations Germany“ übernommen. Die Universität Bonn, das Deutsche Institut für Ernährungsforschung, das Max-Delbrück-Centrum (MDC) Berlin-Buch, das Helmholtz Zentrum München, das Max Rubner-Institut, und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf beteiligen sich gemeinsam an der Erstellung einer „Werkzeugkiste“ von harmonisierten Erfassungsmethoden für Ernährungsverhalten und körperliche Aktivität sowie an der Analyse von Determinanten des Ernährungs- und Bewegungsverhaltens. Der Verbund „Populations Germany“ trägt mit der Auswertung bereits vorhandener Daten sowie mit seiner Expertise zum europäischen Netzwerk bei und beteiligt sich damit an der Grundsteinlegung für ein harmonisiertes europäisches wissenschaftliches Forschungskonzept der Gesundheitsförderung durch Ernährung und körperliche Aktivität.

Am 30. November 2016 ist DEDIPAC offiziell beendet worden. In Bonn kamen dazu im Oktober 2016 Vertreterinnen und Vertreter des Forschungsprojektes zu einem gemeinsamen Symposium zusammen. Für weitere Informationen darüber, was in den letzten drei Jahren erreicht worden ist, stehen umfangreiche DEDIPAC Broschüren, der Schlussbericht und die DEDIPAC Veröffentlichungen zur Verfügung. Das DEDIPAC-Team aus Bonn bedankt sich bei allen Mitgliedern des Projektes für ihre Beiträge und die Zusammenarbeit.

Weitere Informationen finden Sie unter DEDIPAC

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