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DONALD News

15.02.2017

Morgendliche und abendliche Energie- und Makronährstoffaufnahme in der Kindheit und Körperzusammensetzung in der frühen Jugend

Die Grundschulzeit gilt als kritische Phase für die Entwicklung von Übergewicht sowie die Persistenz von bereits vorliegendem Übergewicht. Ein Grund hierfür könnte die deutliche Veränderung der Tagesroutine mit Eintritt in den Kindergarten bzw. die Schule sein, die auch eine Veränderung des sogenannten zirkadianen (= ca. 24 Std) Rhythmus einschließt. Für Erwachsene konnte bereits gezeigt werden, dass Änderungen im Tagesrhythmus entgegen dem zirkadianen Rhythmus, induziert z.B. durch Schichtarbeit, zu erhöhten Risiken für Adipositas, Diabetes Mellitus Typ 2 oder kardiovaskuläre Erkrankungen führen. Aber auch leichte Störungen werden als risikoerhöhend diskutiert. Es scheint also plausibel, dass die tageszeitspezifische Nahrungsaufnahme in der Kindergarten und Grundschulzeit – insbesondere dann, wenn sie nicht zum individuellen zirkadianen Rhythmus des Stoffwechsels passt – für die spätere Körperzusammensetzung relevant ist. Mehr...
 

31.08.2016

Der Einfluss von kommerzieller Beikost auf den späteren Obst und Gemüseverzehr

Einige Studien haben bereits einen langfristigen Einfluss von frühen Geschmackseindrücken durch Muttermilch im Vergleich zu Säuglingsmilchnahrungen auf das spätere Ernährungsverhalten gezeigt. Im Alter von 4–6 Monaten bekommen Säuglinge zusätzlich zur Milchernährung die erste Beikost, wodurch sich die Geschmacksvielfalt der verzehrten Lebensmittel vergrößert und verändert. Dabei unterscheiden sich die sensorischen Eigenschaften von selbst hergestellter und kommerzieller Beikost:
Neben Unterschieden in Geschmack und Konsistenz variiert auch die Anzahl der verwendeten Obst- und Gemüsesorten. Die hauptsächlich bei kommerzieller Beikost übliche Kombination von vielen verschiedenen Gemüse- oder Obstsorten kann das Gewöhnen an den spezifischen Geschmack einzelner Sorten erschweren. Mehr...

 

12.03.2015

Sind Obst- und Gemüseverzehr sowie Kochsalzkonsum im Jugendalter von Bedeutung für den späteren Blutdruck?

Ein erhöhter Blutdruck zählt weltweit zu den bedeutsamsten Risikofaktoren für kardiovaskuläre und renale Erkrankungen. Der Blutdruck im Kindesalter zeigt bereits einen deutlichen Zusammenhang zum später auftretenden Bluthochdruck; vor allem in der Adoleszenz ist der altersabhängige Blutdruckanstieg besonders ausgeprägt. Zahlreiche Interventions- und Beobachtungsstudien konnten zeigen, dass eine erhöhte Obst- und Gemüsezufuhr sowie eine Reduktion des Salzkonsums zu einer deutlichen Blutdrucksenkung im Erwachsenenalter führen können. Es wird angenommen, dass diese Ernährungsfaktoren möglicherweise auch für die kurz- und langfristige Blutdruckentwicklung von Kindern und Jugendlichen eine Rolle spielen. Mehr...

 

17.12.2013

Proteinzufuhr in der Pubertät und Körperzusammensetzung im jungen Erwachsenenalter

Die Rolle von Protein in der Ernährung wird recht kontrovers diskutiert: Einerseits wirkt  Protein sättigend, und zahlreiche Interventionsstudien belegen, dass eine (moderat) proteinreiche Kost einen günstigen Einfluss auf die Gewichtsabnahme bzw. den Gewichtserhalt nach Gewichtsreduktion hat. Auf der anderen Seite ist in Beobachtungsstudien ein vergleichsweise hoher Verzehr von (tierischem) Eiweiß häufig mit einem erhöhten Körpermassenindex (BMI) bzw. einem erhöhten Körpergewicht assoziiert. Allerdings ist zu beachten, dass der BMI oder das Körpergewicht nicht zwischen Körperfettmasse und fettfreier Körpermasse differenziert. Es ist jedoch vor allem eine erhöhte Fettmasse, die ein Risiko für Krankheiten wie Diabetes mellitus Typ 2 oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist. Mehr...

 

22.05.2013

Kohlenhydratqualität in der Pubertät und Risiko für Diabetes mellitus Typ 2 im jungen  Erwachsenenalter

In den letzten Jahren wird verstärkt kontrovers diskutiert, ob kohlenhydratreiche Kostformen für die stetig wachsende Zahl von Menschen mit Insulinresistenz kontraproduktiv sind, indem sie das Fortschreiten der Stoffwechselstörung hin zum Diabetes mellitus Typ 2 begünstigen. Der glykämische Index könnte dabei von besonderer Bedeutung sein, da dieser – vor allem im Vergleich zu Ballaststoffen – genauer die Blutzuckerwirksamkeit eines Lebensmittels beschreibt und damit ein Marker der Kohlenhydratqualität ist. Mehr...

 

09.11.2012

Ballaststoffe in der Ernährung von Kindern und Jugendlichen: Gibt es Zeittrends in den letzten 10 Jahren?

Studien mit Erwachsenen deuten darauf hin, dass Ballaststoffe in der Ernährung der Entstehung von Erkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2, malignen Tumoren oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen entgegenwirken. Wie hoch die Zufuhr an Ballaststoffen bei Kindern und Jugendlichen ist und ob es Veränderungen in der Zufuhr in den letzten Jahren gab, wurde in einer aktuellen Auswertung der DONALD (DOrtmund Nutritional and Anthropometric Longitudinally Designed) Studie untersucht. Mehr...

 

01.10.2012

Der Verzehr von Kochsalz und die Entwicklung des Körpergewichts – Dicker durch größeren Durst?

Der Verzehr von verarbeiteten Lebensmitteln (z.B. Wurst oder Fertiggerichte) wird unter anderem aufgrund des oftmals hohen Gehaltes an Kochsalz kritisch bewertet. Kürzlich wurde in einer Studie in Großbritannien beobachtet, dass eine Steigerung der Kochsalzzufuhr bei Kindern mit einem höheren Verzehr von Softdrinks einherging. Der Verzehr von Softdrinks gilt als Risikofaktor für die Entstehung von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen. Die Autoren vermuten, dass somit kochsalzhaltige Lebensmitteln indirekt zu einer Körpergewichtszunahme führen könnten. Anhand der Daten der Dortmund Nutritional and Anthropometric Longitudinally Designed (DONALD) Studie wurde daher sowohl im Querschnitt als auch prospektiv untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen der Kochsalzzufuhr – gemessen anhand der Natrium-Ausscheidung im Urin –  und dem Körpergewichtsstatus bei Kindern gibt. Mehr…
 

 

21.06.2012

Insulin-Index, glykämischer Index und glykämische Last der Ernährung in der Pubertät

Gibt es einen Einfluss auf die Körperzusammensetzung im jungen Erwachsenenalter? Die Pubertät gilt als mögliche kritische Phase für die Übergewichtsentwicklung. Neben hormonellen Veränderungen ist sie durch eine physiologische Insulinresistenz gekennzeichnet. Interventionsstudien bei übergewichtigen und adipösen Erwachsenen legen eine spezifische Relevanz des glykämischen Index der Kost für Menschen mit bereits  kompensatorisch erhöhter Insulinsekretion nahe. Mehr...

 

30.01.2012

Aktuelle Entwicklung der Jodversorgung von Schulkindern in Deutschland

Eine ausreichende Jodversorgung ist essentiell für eine optimale Gehirnentwicklung. Aktuelle Studien zeigen, dass selbst im Schulkindalter bei einem leichten Jodmangel eine Steigerung der Jodversorgung zu einer klaren Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten führen kann. Die Jodversorgungssituation in Deutschland hat sich in den letzten Jahrzehnten durch freiwillige Jodsalzprophylaxemaßnahmen deutlich verbessert. Jedoch ist seit einigen Jahren ein erneuter Rückgang der Verwendung von Jodsalz in industriell gefertigten Lebensmitteln zu verzeichnen. Inwieweit sich diese Entwicklung eines der Hauptlieferanten für Jod bereits auf die aktuelle Jodversorgung auswirkt, ist unklar. Mehr...
 

 

05.07.2011

Longitudinale Zusammenhänge zwischen der Schlafdauer in der frühen Kindheit und der Körperzusammensetzung bis zum 7. Lebensjahr

Neuere Untersuchungen legen nahe, dass eine kurze Schlafdauer in der Kindheit mit einem höheren BMI assoziiert ist. Diese Beziehung scheint besonders für jüngere Kinder zu gelten. Dennoch haben bislang nur sehr wenige Studien die für die Übergewichtsentwicklung vermutlich kritische Phase der frühen Kindheit – die ersten beiden Lebensjahre – betrachtet. Ziel unserer Studie war es daher zu untersuchen, ob die Schlafdauer in der frühen Kindheit einen Einfluss auf die Entwicklung der Körperzusammensetzung bis zum 7. Lebensjahr hat. Mehr…
 


28.01.2011

Später in die Pubertät durch mehr Isoflavon- und Ballaststoffzufuhr?

Beobachtungsstudien haben gezeigt, dass ein früherer Pubertätsbeginn das Risiko für hormonell-bedingte Krebsarten, Insulinresistenz und Übergewicht im späteren Leben erhöht und eine frühere Sterblichkeit begünstigt. Es wird diskutiert, ob eine höhere Phytoöstrogen- oder Ballaststoffzufuhr in der Kindheit zu einem späteren Pubertätsbeginn führen kann. Bislang liegen jedoch keine prospektiven Studien zur Phytoöstrogenzufuhr bei Kindern vor. Studien zur Ballaststoffzufuhr haben nur Mädchen untersucht und fokussieren sich auf die erste Regelblutung als Marker für den Pubertätseintritt, obwohl die Menarche erst relativ spät im Pubertätsverlauf auftritt. Mehr...
 


16.06.2010

Longitudinale Zusammenhänge zwischen Schlafdauer und endogener Melatoninproduktion von der Kindheit bis ins junge Erwachsenenalter

Schlaf ist für die physische und psychische Regeneration essentiell. Es ist daher besorgniserregend, dass laut Beobachtungsstudien die durchschnittliche Schlafdauer in den letzten Jahrzehnten gesunken ist und Schlafprobleme immer häufiger schon im Kindesalter auftreten und bis ins Erwachsenenalter bestehen bleiben. Neben umweltabhängigen Einflüssen auf das Schlafverhalten sind somit auch Kenntnisse der endokrin-metabolischen Determinanten von wissenschaftlichem und praktischem Interesse. Mehr...

 

06.04.2010

»Kindermilch« oder Kuhmilch –welche Rolle spielen sie in der Kleinkindernährung?

Etwa ab dem 10. Lebensmonat geht die spezielle Ernährung des Säuglings nach und nach in die Familienernährung über. Die Milch ist auch im Kleinkindalter (1–3 Jahre) ein wichtiges Lebensmittel, z.B. als Lieferant für Kalzium, Jod, die Vitamine B2 und D sowie Protein. Im Präventionskonzept der Optimierten Mischkost wird für Kleinkinder der Verzehr von etwa ein Drittel Liter Milch (fettarm, 1,5% Fett) pro Tag empfohlen,  einschließlich  Milchprodukten wie Joghurt. Mehr...

 

12.01.2010

Leichte Neugeborene kommen früher in die Pubertät

Ein früher Eintritt in die Pubertät erhöht möglicherweise das Risiko, an Brust- oder Hodenkrebs zu erkranken bzw. eine Insulinresistenz oder Adipositas zu entwickeln. In vorliegenden Studien zu frühkindlichen Einflussfaktoren auf den Pubertätsbeginn wurden  hauptsächlich  Mädchen  untersucht bzw. die erste Regelblutung als Marker des Pubertätseintritts genutzt, obwohl die erste Regelblutung erst relativ spät im Pubertätsverlauf auftritt. Mehr...

 

10.12.2009

Verzehr von Haferprodukten bei Kindern

Getreide ist vor allem in Form von Vollkornprodukten ein wesentlicher Bestandteil einer primär präventiven Ernährung für  Kinder  und  Jugendliche.  Ein  hoher Verzehr  von  Vollkornprodukten  wird  in epidemiologischen Studien u. a. mit einem  verminderten  Risiko  assoziiert,  an Dickdarmkrebs zu erkranken. Mehr...

 

15.07.2009

Gesundes Trinkverhalten: Übergewichtsprävention durch die Erhöhung des Wasserverzehrs bei Grundschulkindern

Im Kollektiv der DONALD-Studie (DOrtmund  Nutritional  and  Anthropometric Longitudinally  Designed  Study)  wurde anhand von Messungen der Osmolalität des Harns ein inadäquater Hydratationsstatus festgestellt und empfohlen, dass
Kinder und Jugendliche in Deutschland ein Glas Wasser zusätzlich am Tag trinken sollten. Die DONALD-Studie zeigte auch, dass ein guter Hydratationsstatus mit einer empfehlungsgerechteren Ernährungsweise assoziiert war. In Bezug auf die Entstehung von Übergewicht kann sich ein erhöhter Wasserverzehr vor allem dann positiv auswirken, wenn dadurch zuckerhaltige Erfrischungsgetränke und Säfte ersetzt werden. Im DONALDKollektiv erwies sich der Verzehr von Erfrischungsgetränken und auch von Säften als Risikofaktor für die Übergewichtsentstehung, zumindest bei Mädchen. Mehr...

 

27.03.2009

Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Erfrischungsgetränken und dem Knochenstatus von Kindern und Jugendlichen

Studien aus den USA lassen vermuten, dass durch den Verzehr von Erfrischungsgetränken die Milch aus der Ernährung von  Kindern verdrängt  wird. Aufgrund des hohen Kalziumgehaltes der Milch wurde daher häufig ein indirekter negativer Einfluss des Verzehrs von Erfrischungsgetränken auf  die Knochenentwicklung bei Kindern postuliert. Mehr...

 

01.06.2007

Zuckerhaltige Getränke und Übergewicht bei Jugendlichen

Die steigenden Raten von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen sind zu einem weltweiten Problem geworden. In den USA wurde in einigen Studien ein Zusammenhang zwischen dem Verzehr zuckerhaltiger Erfrischungsgetränke (Softdrinks) und Übergewicht festgestellt. Mehr...

 

01.04.2007

Fertiggerichte in der Kinderernährung

Fertiggerichte  (convenience  food)  sind heute aus der alltäglichen Ernährung von Familien nicht mehr wegzudenken. Dies bestätigt auch eine aktuelle Auswertung der DONALD-Studie. Ausgewertet wurden Verzehrshäufigkeiten,  Zutaten, Energie und Nährstoffgehalt von warmen, pikanten Fertiggerichten, die zu Hause in der Familie gegessen wurden. Mehr...

 

01.02.2007

Ernährungsbedingte Säurelast und Knochenstabilität

Die Ernährung hat über die Aufnahme von Mineralstoffen und Protein einen Einfluss auf den Säure-Basen-Haushalt. Bei hoher nutritiver Säurebelastung hat neben der Lunge und der Niere auch das Skelett eine Bedeutung für die Regulation des Säure-Basen-Haushalts, da Mineralstoffe aus dem Knochen als zusätzliche Puffer wirken. Mehr...
 

 

01.12.2006

Jodausscheidung und Ernährung

Jod ist unentbehrlich für eine normale Schilddrüsenfunktion. Schon ein milder Jodmangel kann bei Kindern das Hörvermögen und die geistige Entwicklung beeinträchtigen. Das bundesweite Jodmonitoring 1996 zeigte, dass trotz einer allgemeinen Verbesserung der Jodzufuhr in den letzten Jahrzehnten die empfohlene Aufnahme immer noch um etwa 30% unterschritten wurde. Neben jodiertem Speisesalz sind tierische Lebensmittel, vor allem Seefisch, aber auch Milch,  Fleisch und Eier, wichtige Quellen für Jod. Mehr...

 

01.08.2006

Glykämischer Index und glykämische Last

Im Zuge der allgemeinen Verringerung der Fettzufuhr hat der Kohlenhydratverzehr auch bei Kindern und Jugendlichen in den letzten Jahren zugenommen. Da dies jedoch häufig mit einem vermehrten Verzehr von stark verarbeiteten Fertigprodukten und Softdrinks einhergeht, wurde vielfach postuliert, dass sich auch der glykämische Index (GI) und die glykämische Last (GL) der Kost erhöht habe. Mehr...

 

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